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Energienews


29.07.2011

Interesse an Ökostrom flaut ab

Das nach der Katastrophe in Fukushima stark angestiegene Interesse an Ökostrom beginnt wieder zu sinken.

Im Jahr 2010 bezog sich jede dritte Anfrage für Unterlagen zum Stromanbieterwechsel auf einen Ökostromtarif. Im Zuge der Diskussion um die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke stieg dieser Anteil bereits im Januar und Februar 2011 deutlich an. Zum ersten Mal überwogen die Anfragen für Ökostrom (58 Prozent) die Anzahl der Interessenten für herkömmlichen Strom (42 Prozent).
Nach der Katastrophe in Fukushima wuchs die Nachfrage nach Ökostrom rasant. Im April 2011 erreichte der Anteil der Anfragen mit 80 Prozent seinen Höhepunkt. Doch mit der gesunkenen medialen Aufmerksamkeit scheint auch der ökologische Impuls abzuflauen. Bereits im Mai ging der Ökostromanteil der Anfragen deutlich auf 62 Prozent zurück, im Juni ist eine weitere Absenkung auf 55 Prozent zu beobachten, was dem Anteil vom Beginn des Jahres 2011 entspricht.
Wer durch die Wahl eines Ökostromtarifs zum Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen will, muss darauf achten, dass der Tarif ein entsprechendes Gütesiegel hat. Denn viele Ökostromtarife garantieren nur die Stromherkunft, was keinen direkten ökologischen Zusatzwert hat. Strenge Gütesiegel für Ökostrom hingegen enthalten Anforderungen, die den ökologischen Nutzen des Tarifs sicher stellen.

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