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Energienews


02.12.2011

Klimaschutz und Wertschöpfung in der deutsch-französischen Grenzregion

Was in Brüssel entschieden wird, ist für den einzelnen Bürger häufig fern.

Das EU-Programm INTERREG zeigt, dass Europa doch näher sein kann als man gemeinhin glaubt. Das aus EU-Mitteln geförderte Projekt „Grenzüberschreitendes Netzwerk: Energieeffizienz / Erneuerbare Energien“ – kurz ENEFF genannt - ist eine Initiative von drei Partnern aus drei Regionen und zwei Ländern. Das in Saarbrücken ansässige Beratungszentrum, die ARGE SOLAR, ist Projektträger, das saarländische Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr bringt sich als strategischer Partner ein und ist Kofinanzierer. Der Conseil Général de la Moselle vertritt die Region Departement Moselle in Lothringen, die rheinland-pfälzische Energieagentur EOR die westliche Pfalz.

Das aus EU-Mitteln geförderte Projekt ENEFF initiiert einen praxisorientierten Erfahrungs- und Informationsaustausch, um das Know-how des Anderen nutzen zu können. Grenzüberschreitendsind Klimaschutz, erneuerbare Energien und das Steigern der Energieeffizienz hochaktuelle Themen.„Vorrangig geht es darum, die länderübergreifende Märkte und Strukturen miteinander zu vergleichen, Hemmnisse zu identifizieren und diese im günstigen Falle aufzulösen“, schildert Ralph Schmidt, Geschäftsführerder ARGE SOLAR. Dadurch soll die regionale Wertschöpfung in der deutsch-französischen Grenzregion gesteigert werden. Im Rahmen des ENEFF-Projektes sind zudem Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Pilotprojekte mit Modellcharakter geplant. Innovative Techniken, Energieeffizienz im sozialen Wohnungsbau sowie in öffentlichen Gebäuden sind die Schwerpunktthemen. „Für eine zukunftsfähige Energieversorgung, die den Belangen des Klima- und Ressourcenschutzes Rechnung trägt, brauchen wir Lösungen und Partnerschaften, die sich nicht nur auf das Saarland beschränken. Ein grenzüberschreitendes Netzwerk, wie wir es parallel auch für eine gemeinsame Nullemissionsforschungsplattform anstreben, ist ein weiterer wichtiger Baustein. Wir versprechen uns von diesem Vorhaben unter anderem eine Bündelung der vorhandenen Kompetenzen in der Großregion und neue Impulse für Klimaschutz- und Energieeffizienz-Projekte“, veranschaulicht die saarländische Umweltministerin, Dr. Simone Peter.

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 605.000 EURO. Die Hälfte wird durch EU-Mittel (INTERREG IVA “Großregion“ 2007-2013) finanziert.

argesolar-saar.de



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